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!
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W i n d und W e t t e r - auch
O s t s e e - vom S e e w e
t t e r a m t
H a m b u r g (klicken)
S e e w e t t
e r - auch von Nord- und O s t s e e
W i n d w a r n u n g vom Dt. Wetterdienst/Offenbach -
auch für die Ostseeküste (klicken)
BSH
a k t u e l l e - D a t e n
(Wasserstand,Wassertemperatur,Wind...) von Warnemünde (klicken)
BSH W a s s
e r s t a n d-Vorhersage , dt. Ostseeküste (klicken)
Blick auf die Warnemünder Ostseeküste - vom
Hotel Hübner (klicken)
Blick auf Warnemünde :
Promenade/Strand - vom Inst. f. Ostseeforschung (klicken)
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Wo de Ostseewellen trecken an den Strand... ( Lied folgt)

Kiek mol wedder in !
... an unserer
sonnigen und
gesunden deutschen
Ostseeküste.
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1.
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Mittelfristige Vorhersage
von
Wetter + Wind
für
die
deutsche Ostseeküste
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W E T T E R
MITTWOCH (22.Mai
2013) bis MONTAG (27.Mai 2013)
(Dr. Tiesel, am 22.Mai 2013)
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Mehrere
Tiefdruckgebiete über Mitteleuropa
gestalten den Wetterablauf
sehr
durchwachsen, feucht-kühl und teils windig.
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Mittwoch
bis Freitag
Nach einzelnen Boden- und Hochnebelfeldern
stark, teils wechselnd bewölkt.
Zeitweise Regen oder Regenschauer, örtlich
gewittrig.
Temperaturen tags nur zwischen 12 un 16
Grad,
nachts 8 bis 3 Grad.
Mäßige bis frische Winde meist aus Süd bis
West,
zeitweilig stark böig auffrischend.
Samstag
bis Montag
Keine
westliche Änderung der
Großwetterlage TIEF MITTELEUROPA.
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W I N D
MITTWOCH (22.Mai 2013) bis Montag (27.Mai
2013)
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Mittwoch bis Freitag
Südost bis Südwest 2-5, Böen bis 7 Bft,
teils auch umlaufend
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Samtag bis Montag
Meist Südost bis Süwest 2-5, Böen 6 bis 7 Bft
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Alter
interessanter Bericht
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W E T T E R
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MONTAG
(24.Dez.2012) bis MONTAG (31.Dez.2012)
Aussichten
Weihnachten bis Jahreswechsel
(Dr. Tiesel, am
24.Dez.2012)
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Bis Donnerstag
unter Tiefs sehr
mild und windig
(Weihnachtstauwetter).
Ab Freitag bis
Jahreswechsel
kühler aber kein Kaltlufteinbruch.
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Montag bis
Donnerstag
Stark, teils
wechselnd bewölkt.
Vereinzelt
neblig-trüb.
Zeitweise Regen.
Temperaturen tags
bis 10 Grad, nachts um 4 Grad.
Keine Glätte
mehr.
Mäßige bis
frische, teils starke und recht böige Südwestwinde.
Gefahr von
Sturmböen.
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Freitag bis
Jahreswechsel
Starke, zeitweilig unterschiedliche Bewölkung.
Zum Teil auch
neblig-trüb.
Gelegentlich
Regen.
Temperaturen am
Tage bis 7 Grad,
in der Nacht um 3 Grad.
Weiterhin frische
bis starke und sehr böige Winde
aus Süd bis
Südwest.
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1. Dekade im Januar
2013
Offensichtlich weiterhin zu mild.
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W I N D
MONTAG (24.Dez.2012) bis MONTAG
(31.Dez.2012)
(Dr.Tiesel,am
24.Dez.2012)
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Montag bis
Donnerstag
Vorwiegened Süd
bis Südwest 4-6, Böen 7-8 Bft.
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Freitag bis
Montag (Silvester)
Weiterhin meist
Süd bis Südwest 4-6, einzelne Böen um 7 Bft
.
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Vorhergehender
Bericht
W E T T E R
MONTAG
(17.Dez.2012) bis MONTAG (24.Dez.2012)- Heiligabend
(Dr. Tiesel,
17.Dez.2012)
MONTAG
(17.Dez.2012) bis MONTAG (24.Dez.2012)- Heiligabend
Aussichten bis
Jahresende
(Dr. Tiesel,
17.Dez.2012)
.
Allgemein sehr
wechselhaftes Wetter.
Bis Mittwoch
unter schwachem
Luftdruck sehr frische Nässe,
teils neblig,
aber relativ mild.
Ab Donnerstag
von Norden und
Osten her kälter mit gelegentlichem Schnee.
Ab Montag
(Heiligabend)
wieder Übergang
zu einer milderen Westlage.
.
Montag bis
Mittwoch
Meist bedeckt
oder neblig-trüb.
Gelegentlich
Sprühregen oder etwas Regen.
Temperaturen tags
3 bis 6 Grad,
nachts plus 3 bis
0 Grad, dabei örtlich Glätte.
Schwachwindig,
gegen Ende auffrischende Südost- bis Südwestwinde.
.
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Donnerstag bis
Sonntag
Umstellung auf eine wieder kalte nördöstliche
Großwetterlage.
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Unterschiedliche,
überwiegend starke Bewölkung.
Zum Teil auch
neblig-trüb.
Zeitweise
Niederschläge,von Norden her von Regen in Schnee übergehend.
So Gefahr von
gefährlicher Glätte
Temperaturen tags
0 bis minus 4 Grad,
nachts
Tiefstwerte minus 5 bis minus 8 Grad.
Meist mäßige bis
frische Winde aus Nordost bis SüOdost.
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Heiligabend und
zu Weihnachten
Das bekannte milde
Weihnachtstauwetter.
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Jahreswechsel
Offenbar wieder
die Silvesterkälte.
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W I N D
MONTAG (17.Dez.2012) bis MONTAG (24.Dez.2012)
(Dr.Tiesel,17.Dez.2012)
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Montag bis
Mittwoch
Umlaufend, meist
Südost bis Südwest 2-4 Bft.
.
Donnerstag
Südost bis
Südwest 3-5
.
Freitag bis
Montag
Auf Nordwest bus
Nordost drehend 4-6 Bft
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Alte
‚windige‘ Berichte
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z.B. Osterwetter
2012
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DONNERSTAG
(29.März 2012) bis DONNERSTAG (5.April 2012)
und OSTERN (bis
9.April)
(Dr.
Tiesel, 29.März 2012)
In einer
kräftigen nordwestlichen Strömung
greifen
wiederholt Tiefausläufer mit Starkwind über ,
und es wird
merklich kälter.
Ostern bleibt das
Wetter stark durchwachsen und kalt.
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Donnerstag
und Freitag
Stark,
teils rasch wechselnd bewölkt.
Zeitweise
Regen oder Regenschauer.
Die Tageshöchsttemperaturen
liegen nur noch zwischen 7 und 10 Grad.
Die
Tiefsttemperaturen der Nacht pendeln sich zwischen 6 und 3 Grad ein.
Der Wind
weht meist stark und in Böen besonders an der Küste oft stürmisch
um
Nordwest.
.
Sonnabend
bis Mittwoch
Es ist
unterschiedlich, überwiegend aber stark bewölkt.
Oft
kommt es zu schauerartigen Niederschlägen,
die zum
Teil als Schnee oder Graupel fallen.
Die
Temperaturen tags bewegen sich zwischen 5 und 8 Grad,
nachts
zwischen +4 und -1 Grad und örtlich
tritt leichter Bodenfrost auf.
Der
Westwind ist anfangs mäßig bis stark und in einzelnen Böen noch stürmisch,
später
schwächt er sich ab und dreht auf östliche Richtungen.
.
Grün-Donnerstag
Vorübergehend
heiter, teils wolkig.
Kein
Niederschlag.
Temperaturen
tags bis 6 Grad, nachts um -1 Grad ;
dabei
auch in der Küstenregion strichweise Glättegefahr.
Mäßige
und böige Winde wechselnder Richtung.
.
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Ostern
Von
Nordwesten greifen erneut starke Tiefdrucksysteme über.
.
So ist
es rasch wechselnd, meist aber stark bewölkt.
Zeitweise
kommt es zu schauerartigen Regenfällen,
zum Teil
mit Schnee und örtlich auch mit Graupel.
Es
bleibt naßkalt mit Temperaturen tags nur bis 6 Grad,
nachts
bis minus 2 Grad.
Damit
besteht binnenwärts weiterhin Glättegefahr.
Es wehen
mäßige, teils auch starke und recht böige Winde
mit
vereinzelten Sturmböen,
die von
Nordwest später auf Südwest drehen.
.
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W I N D
DONNERSTAG (29.März 2012) bis DONNERSTAG (5.April
2012)/ OSTERN
(Dr.
Tiesel, 29.März 2012)
.
Donnerstag und
bis Sonnabend
Um Nordwest 6-7,
Böen um 8 Bft
.
Sonntag bis
Montag
Meist West bis
Nordwest 5-7, einzelne Böen 8 Bft.
.
Dienstag bis
Donnerstag
Umlaufend, später
meist um Ost 2-5
.
Ostern
meist Nordwest
bis Südwest 3-6, Böen bis 7 Bft
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Alter (wichtiger) Bericht...
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MONTAG (21.Nov.2011) bis MONTAG (28.Nov.2011)
(Dr.
Tiesel, 21.Nov.2011)
Bis Donnerstag
noch Andauer des
ruhigen und
zeitweise neblig-trüben Herbstwetters.
Ab Freitag
markante Wetteränderung in eine starke
bis stürmische
westliche Tiefdruckwetterlage.
.
Montag bis Donnerstag
Unterschiedlich,
meist aber stark bewölkt.
Teils auch ganztägig neblig-trüb
mit örtlich dichtem Nebel.
Von vereinzeltem Sprühregen und
etwas Nebelnässen abgesehen
kein Niederschlag.
Tageshöchsttemperaturen 5 bis 7
Grad, im Nebel unter 5 Grad.
Tiefste Nachttemperaturen + 4 bis
– 1 Grad,
dabei nachts und morgens
stellenweise Reifglätte.
Allgemein schwache Windbewegung,
meist um Süd.
.
Freitag bis Montag
Rasch wechselnde, meist stark
Bewölkung.
Zeitweilig Regen oder
Regenschauer.
Temperaturen tags meist 7 bis 10
Grad, nachts 7 bis 3 Grad.
Stark bis stürmisch auffrischende
westliche Winde,
am Sonntag starke Sturmböen und örtlich
Orkanböen.
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.............................................................
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W I N D
MONTAG
(21.Nov.2011) bis MONTAG (28.Nov. 2011)
(Dr.Tiesel, am
21.Nov. 2011)
.
GROSSWETTERLAGE(N)
Hoch Mitteleuropa = HM
Ab Freitag:
Südwest zyklonal = SWz
.
Montag bis
Donnerstag
Südost bis
Südwest 1-4, später bis um 5 Bft
.
Freitag und
Sonnabend
Südw bis West 4-6, Böen bis 8 Bft.
.
Sonntag
Südwest bis
Nordwest 6-9, Böen 10-11 Bft.
Gefahr von
Orkanböen Stärke 12.
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Montag
Nordwest bis West
9-6 Bft.
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Frühere Wetterberichte
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(Mit schwerer Auto-Katastrophe vor
der Ostseeküste
bei Rostock-Laage am Freitag
durch starken Staubsturm)
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WETTER
MONTAG (4.April 2011) bis MONTAG (11.April 2011)
(Dr.
Tiesel, 4.April 2011)
.
Kräftiges
Westwindwetter.
Am Freitag Sturm
– besonders an der Küste.
Danach
freundlich.
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Montag bis Mittwoch
Stark, teils wechselnd bewölkt.
Zeitweise Regen oder Regenschauer.
Höchsttemperaturen um 12 Grad. Tiefsttemperaturen bei 7 Grad.
Zunehmend mäßige bis frische
Südwestwinde.
.
Donnerstag
Überwiegend starke Bewölkung.
Zeitweilig schauerartiger Regen.
Höchsttemperaturen um 11 Grad. Tiefsttemperaturen bei 5 Grad.
Mäßige bis frische Südwestwinde,
örtlich bereits stürmisch.
.
Freitag
Rasch wechselnde, meist starke Bewölkung.
Wiederholt Regenschauer, teils
auch starker Intensität.
Temperaturen tags um 9 Grad,
nachts bei 4 Grad.
Mäßige bis starke, in Böen
stürmische Winde
aus Südwest bis Nordwest.
Örtlich kräftige Sturmböen.
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Samstag bis Montag
Heiter, teils wolkig.
Allgemein trocken.
Temperaturen tags bis 18 Grad,
Küste bei Seewind um 12 Grad,
nachts bei 6 Grad.
Nachlassend Winde aus West bis
Süd.
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Alter Bericht
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W E T T E R
MONTAG (4.Jan.2010) bis MONTAG
(11.Jan.2010)
(Dr.
Tiesel , 4.Jan.2010)
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Weiterhin
hochwinterlich.
Wochenende Unwettergefahr durch Schnee und
Sturmflut.
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Montag und Dienstag
Wechselnde, meist stärkere Bewölkung.
Zeitweilig Schneefall. Verbreitet Glätte, teils auch Glatteis.
Höchsttemperaturen um -3 Grad, Tiefsttemperaturen bis um -8 Grad.
Überwiegend schwache bis mäßige Winde, meist aus Südwest bis Südost.
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Mittwoch und Donnerstag
Unterschiedliche, allgemein starke Bewölkung.
Gelegentlich Schnee mit zusätzlicher Winterglätte.
Temperaturen tags um -2 Grad, nachts um -10 Grad.
Meist schwache bis mäßige Ost- bis Nordostwinde.
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Freitag bis Montag
Unter Tiefdruckeinfluß aus Süden - zunehmend bedeckt.
Von Süden Schneefälle mit Verwehungen und Sturmflutgefahr.
Höchsttemperaturen bei -1 Grad, Tiefsttemperaturen um -5 Grad.
Mäßige, zum Teil starke, in Böen stürmische Winde um Nordost.
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W I N D
MONTAG (4.Jan.2010) bis MONTAG
(11.Jan.2010)
( Dr. Tiesel , 4.Jan.2010)
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GROSSWETTERLAGEN
meist Tief Mitteleuropa (TM),
ab Freitag Vb
.
Montag bis Mittwoch
Südwest bis Südost 2-5 Bft
.
Donnerstag und Freitag
Nordost drehend zunehmend 4-6, Ostküsten bis um 7
.
Samstag bis
Montag
um Nordost 5-6, Böen 7-8, örtlich 9-10 Bft
.
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Alte
interessante Ostsee-Wetterberichte !
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Zur Hanse Sail 2006
meist wechselhaft und kühl
(Dr. Tiesel, 9.Aug.06)
Das Wetter während der Hanse Sail
(10.-13.August 2006) wird von dem Tief BÄRBEL bestimmt, das sich von der
Nordsee nach Deutschland verlagert.
Damit setzt sich der wechselhafte
und für die augenblicklichen HUNDSTAGE (heißesten Tage des Jahres) zu kühle
Wettercharakter fort.
Im Bereich des Tiefs ist es rasch
wechselnd, meist aber stark bewölkt und längere Zeiträume mit geringer
Bewölkung sind selten.
Es kommt wiederholt zu Regen oder
Schauern, örtlich auch zu Starkregen und Gewittern.
Die Tageshöchsttemperaturen
bewegen sich meist zwischen 18 und 23 Grad, die tiefsten Nachttemperaturen
zwischen 16 und 10 Grad.
Der Wind weht schwach bis mäßig
aus westlicher, später östlicher Richtung ; in
Gewitternähe frischt er stark auf.
Auch nach der Hanse Sail zeichnet sich kein Zurückkommen des Hochsommers ab.
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Zur Warnemünder Segelwoche 2005.
das typische windige, monsunartige Wetter.
Beruhigung zum Wochenende.
Kommende Woche meist freundlich.
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DIENSTAG
(5.Juli) bis DIENSTAG (12.Juli)
( Dr. Tiesel , 5.Juli 05)
.
GROSSWETTERLAGEN
DIENSTAG : Südost zyklonal (SEz)
MITTWOCH : Tief Britische Inseln (TB)
DONNERSTAG bis SAMSTAG : Tief
Mitteleuropa (TM)
SONNTAG und MONTAG : Brücke Mitteleuropa
(BM)
DIENSTAG : Hoch
Nordeuropa-Fennoskandien antizyklonal (HNFa)
.
DIENSTAG
West bis Nordwest 4-6, Böen örtlich 7 ; später nachlassend 5-3
MITTWOCH
West um 3, später Drehung auf um Ost 2-3
DONNERSTAG
Südost bis Ost 2-3, in Böen und Ostküsten teils 4
FREITAG
Ost bis Nordost 3-4, strichweise und in Böen 5
SAMSTAG und SONNTAG
Um Nordost 3-4, teils 5, in Böen örtlich 6
MONTAG und DIENSTAG
Nord bis Nordost 2-4, vereinzelt 5 Bft
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...................................................
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.3.
B E I T R Ä G E
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Thema:
Wetter und Klima
der Ostsee / dt. Ostseeküste
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ORKANE
der
OSTSEE
(Dr. Tiesel, Okt. 2004)
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Zu den schwersten Unwettern in der
Ostsee und damit auch an der deutschen Ostseeküste zählen die Orkane.
Dabei handelt es sich um sehr
schwere Tiefs mit Böen ab Windstärke 12 Beaufort - also ab 64 Knoten, rund 33
m/s oder rund 120 km/h.
Orkane treten vorwiegend im
Winterhalbjahr auf, weil dann thermisch sehr unterschiedliche Luftmassen über
dem Nordatlantik und Europa aufeinanderprallen.
Auch liegt im Winter das schwere
Orkanfeld in etwa 5 km Höhe, der sogenannte Westwindjet, sehr häufig direkt
über der südlichen Ostsee bis zu den Alpen.
Auf dieser kalten Seite der
Westwindströmungen werden nicht selten bodenschwere Polarluftmassen südwärts
geführt, die sich dann unter die leichteren südeuropäischen Warmluftmassen
schieben.
Bei diesem globalen Naturprozess
und auch infolge der Erdrotation und damit der Corioliskraft beginnen diese
sehr verschiedenen Luftmassen stark zu verwirbeln.
Mit dieser kräftigen zyklonalen
Verwirbelung und den damit verbundenen starken Luftdruckfall im Tiefkern
entstehen schwere Stürme und Orkane, die in der vorherrschenden Westströmung
meist von West nach Ost über uns hinwegfegen.
Eine alte
synoptisch-meteorologische Regel sagt, dass ein Orkan erst nachläßt, wenn der
stärkste Luftdruckanstieg durchgezogen ist.
Der markante Luftdruckanstieg, den
man auch gut mit einem Wohnungsbarometer beobachten kann, entsteht erst nach
Durchzug der Höhenkaltfront (Trog) im Bereich der einbrechenden spezifisch
kalten Polarluftmasse. Das Absinken der Kaltluft zum Boden hinter der
Unwetterfront führt häufig zum Aufbau eines relativen Zwischenhochs und damit
kurzzeitig zu freundlichem, manchmal wolkenlosem Wetter.
Der gleichzeitig noch voll tobende
Sturm und Orkan wird deshalb auch als 'blanker Hans' bezeichnet.
……………………
…….
Der blanke Hans der Ostsee
(Auge des Orkans)
Bild
folgt.
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Es bleibt ein unvergessenes Erlebnis, wenn man tagsüber bei Sonnenschein - vor dem oft rasch aufkommenden Schauerwetter - dieses Orkanfeld mit tobender Kreuzsee und Gischt bei einem Strandgang 'abwettert'.
.
Eine Statistik des Windes von Warnemünde zeigt, daß es an unserer Ostseeküste seit Kriegsende in der Regel in jedem Jahr 1-2 Orkantage (ab 12 Bft), 15 Sturmtage (ab 8 Bft) und 102 Starkwindtage( ab 6 Bft) auftreten..
Die sturmflutverursachenden 72 Orkane seit 1947 hatten ihr Maximum von 1960 bis 1975. Und nach einem Minimum von 1980 bis 1990 zeichnet sich seit 1990 ein Sekundärmaximum ab.
Die stärksten Orkane und damit auch Sturmfluten treten meist im November ein, bedingt durch den Zusammenprall polarer und subtropischer Luftmassen, wobei die noch relativ warme Ostsee energiereiche Wärmeströme in den Prozess einspeist.
So trat auch der bisher stärkste Orkan am 13. November 1972 mit einer Spitzenbö in Warnemünde von 41 m/s, also rund 150 km/h, auf. Übrigens auf den Tag genau 100 Jahre nach der verheerenden Sturmflut vom 13. November 1872, die in Warnemünde das Wasser auf 2.43 m anstiegen ließ und damit bis auf wenige Regionen die ganze Stadt überflutete.
.
In den letzten 20 Jahren hat die Stärke der Orkane etwas zugenommen.
Auch treten die ersten Orkane immer häufiger bereits Ende Sommer/Anfang Herbst auf.
Orkanträchtigster Monat ist der Januar mit 55% aller Orkane. Der Dezember ist noch etwas orkanärmer als der November.
Auch wegen seiner oft moderaten Westwindwetterlagen stellten sich zum Beispiel in den letzten rund 50 Jahren in der Zeit vom 9. bis 17. Dezember keine Orkane ein.
Jeder Orkan ist eine Sonderausgabe, ein Unikat, der Natur.
Orkane kann man langfristig nicht vorhersagen. Mittelfristig können sie von guten Wettermodellen global erfaßt werden.
Allerdings sollte die kurzfristige Orkan-Vorhersage immer den 'Berufs-Wetterfröschen' vorbehalten bleiben.
Der erfahrene praktische Meteorologe (Synoptiker) kann mit seinen langjährigen und speziellen Orkan-Erfahrungen eine Orkanwetterlage am besten erfassen und auf die sich abzeichnenden gefährlichen Änderungen sofort mit Warnungen reagieren.
(Beitrag wird erweitert)
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ORKAN - Wetterlagen
'KYRILL' folgt
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Zum Ostseeorkan 'PIA'
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Orkan 'Pia'
fegte über die Nord- und Ostseeküste
(Dr. Tiesel, 18.Nov. 2004)
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Mit Böen bis Windstärke 13
Beaufort fegte am Donnerstag, den 18. November 2004, der Orkan "PIA"
über die deutsche Nord- und Ostseeküste.
PIA war ein schwerer, aber ein für
die zweite Novemberhälfte typischer Orkan.
Auch dieser Orkan entwickelte sich
sehr rasch in einer bestehenden starken nordwestlichen Höhenströmung und zog
ebenso schnell unter weiterer kräftiger Verstärkung von Schottland über den
Skagerrak nach Südschweden.
Über dem Raum der noch recht
warmen Seegebiete nördliche Nordsee bis westliche Ostsee wurde energiereiche,
feuchtlabile Warmluft in die schwere Zyklone eingespeist, so dass sie beim
Durchzug über das Gebiet der westlichen Ostsee ihre stärkste Entwicklung hatte.
Entsprechen traten besonders an
der deutschen Ostseeküste Orkanböen bis 12 Beaufort
auf.
Nach den Wettermeldungen wurden
die höchsten Orkanböen um 8 Uhr in Arkona beobachtet.
Bei einer mittleren Windstärke von
fast 100 km/h (Windstärke10 Bft) traten Böen bis rund 140 km/h (Windstärke 13
Bft) auf.
Aber auch die anderen
Küstenstationen, wie Warnemünde und Greifswald und auf Fehmarn meldeten
Orkanböen.
Charakteristisch für diesen
Orkantyp ist, dass er meist relativ kleinräumig ist.
Und da er sich - ähnlich einer
Skagerrakzyklone - oft um die hohe Südspitze Norwegens 'herumquetscht' gewinnt
er, wie eine Leezyklone, noch zusätzliche Energie. Gleichzeitig verändert sich
dabei seine Zuggeschwindigkeit und um so gefährlicher
und unberechenbarer wird das Orkantief.
Das wahres
Orkanfeld dieser schweren Zyklonen befindet sich dabei fast immer ihrer
Südwest- und Westseite.
Zieht nun der Kern des Orkans knapp
nördlich oder sogar direkt über die Ostseeküste - das war beim bislang
stärksten Orkan am 13. November 1972 der Fall - dann prallt das starke
Orkanfeld mit voller Wucht auf die deutsche Ostseeküste.
In der Regel bewirkt dieser
Orkantyp, zunächst eine Niedrigwassersituation der Ostsee, da die starken
Westwinde das Wasser nach Osten drücken. Mit Winddrehung auf Nordwest bis
Nordost folgt dann häufig eine Sturmflutsituation, weil dann auch das Wasser
der Ostsee - auch das jetzt von Osten zurückflutende Wasser - an die deutsche
Ostseeküste gedrückt wird.
Interessant ist auch bei diesen
Orkantiefs, dass wiederholt während und kurz nach den stärksten Böen recht
freundliches und oft wolkenarmes Wetter durch Absinkvorgänge mit dynamischer
Erwärmung und Luftdruckanstieg herrscht.
Dieser sogenannte 'Blanke Hans der
Ostsee' ähnelt irgendwie dem Wetter im Auge eines Hurrikans und ist eine der
tollsten Erscheinungen des Ostseewetters (auch nächsten Beitrag).
Ist das Orkanfeld durchgezogen
wird alles wieder labil und bei einer rasch wechselnden Bewölkung bilden sich
dann Schauer.
Diese energiereichen Orkane im
November verursachen oft eine Umstellung der Großwetterlage und leiten nicht
selten den Winter ein, weil dann Norddeutschland erstmals recht deutlich auf die
polare Nordseite des Höhenwestwindjets gelangt.
Auch auf der Rückseite von 'Pia'
kommt es zu einem Kaltlufteinbruch aus Nordeuropa, wobei die einströmende
Kaltluft unter einem Zwischenhoch rasch zur Ruhe kommt.
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Zum Ostseeorkan 'ANATOL'
............................................
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Orkan 'ANATOL'
zog auch über die deutsche Ostseeküste
und Mecklenburg-Vorpommern
. (Dr.
Reiner Tiesel, 6. Dez. 1999)
.
Mit Böen bis Hurrikan-Stärke
(185 km / h oder 16 Bft - in Roemoe / Dän.) raste am Freitag/Sonnabend
(3./4.12.1999) der schwere Orkan 'ANATOL' auch über die Ostseeküste und unser
Bundesland.
Das Orkanfeld erreichte
gegen 19 Uhr Boltenhagen mit Böen bis 13 Bft und 23 Uhr meldete Arkona Orkan
(12 Bft) im Mittel und 2 Stunden später Böen bis 155 km/h (14 Bft). Aber auch
im Süden des Landes, so um Neubrandenburg, traten vereinzelt Böen bis 13 Bft
auf.
Im Mittel kommen in
Nordostdeutschland im Winter-Halbjahr 2 Orkane mit einer derartigen Stärke vor.
Gekennzeichnet sind diese
Orkantiefs durch einen sehr tiefen Kerndruck (unter 965 hPa) und sehr starke
Luftdruckänderungen (30hPa/3Stunden) in sehr kurzer Zeit und auf engsten Raum.
Sie entstehen allgemein auf der polaren Seite des fast bis zum Boden
durchgedrückten westlichen Höhensturmfeldes und verlagern sich als relativ
kleinräumige Wirbel sehr schnell nach Osten. Ziehen die Zentren dieser schweren
Wirbel über die reibungsarmen Wasserflächen der Nord- und Ostsee und wird
gleichzeitig die energiereiche Luft über dem noch relativ warmen Wasser der
Nord- und Ostsee eingespeist, so erreichen sie bei uns Unwetterstärke.
Nach der oft blitzschnellen
und damit gefährlichen Rechtsdrehung des Windes von Südwest nach Nordwest mit
gleichzeitiger Extremböigkeit, darf eine Orkan-Entwarnung u.a. erst nach
Durchgang des Haupt-Luftdruckanstiegs gegeben werden.
Derartige schwere Orkane
haben auch infolge ihrer immensen Energie stets eine starke
Niedrigwasser-Situation (Südwest) und eine rasch nachfolgende Sturmflut
(Nordwest) zur Folge, die allein durch den enormen Winddruck ausgelöst werden.
Die Abschwächung dieser
Stürme mit Hurrikanstärke erfolgt in der Ostsee erst nach ihrer Verlagerung auf
das Baltikum. Allerdings entsteht dabei durch die kurzzeitig entstehenden
Nordostwinde eine Verschärfung der Sturmflutlage und bei der um West
einlaufenden Dünung eine gefährliche Kreuzsee.
Weil die stärkste
Entwicklung dieser Orkane in der Regel am Nachmittag, gekoppelt an das
Tagesthermik-Maximum, auftritt, verwüstete 'Anatol' Dänemark am stärksten und
wir hatten noch Glück im Unglück...
.
.
.............................................
Ostseewetter-Katastrophen
und Politik
............................................
Insbesondere für die Sicherheit
Mecklenburg-Vorpommerns und der deutschen Ostseeküste ist die Vorhersage dieser
schweren Orkane und damit die Herausgabe einer Wetterkatastrophen-Warnung enorm
wichtig.
Von 1950 bis 1995 - bis zur
Auflösung der bekannten Seewetterdienststelle in Warnemünde - wurden diese
Unwetter-Warnungen im eigenen Land durch die erfahrenen Dipl.-Meteorologen des
Landes-Wetteramtes (unter Leitung von Dr. Roll, Dr. Keller/Dr. Kohlmetz, Dr.
Holz , Bromann und Dr. Tiesel) herausgegeben.
Historisch ist auch belegt,
daß von der Universität Rostock, der ältesten in Nordeuropa, bereits seit 1862
mit Unwetter-Depeschen und von 1912 bis 1945 von der Rostocker Luftwarte (insb.
Prof. Falckenberg) das eigene Land vor schwerem Wetter gewarnt wurde.
Mit der Übermittlung dieser
ersten Landwirtschafts-Wetterwarnungen in Deutschland - vor rund 140 Jahre von
Rostock (Dr. John) nach Berlin (Prof. Dove) - hat Rostock seinen Beitrag zum
Aufbau des Wetterdienstes in Deutschland geleistet.
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Um so unverständlicher war
es deshalb, gerade in der heutigen Zeit der Demokratie mit seinen hohen
Sicherheitsansprüchen dieses historische und enorm wichtige nordostdeutsche
Wetteramt an der Ostseeküste - nachdem es die unterschiedlichsten
Gesellschaftssysteme überlebt hat - aufzulösen.
Die Liquidierung der
Seewetterdienststelle Warnemünde war politisch paradox , was den 'Aufbau
(Nord)Ost' angeht... und ist fachlich unverantwortlich, weil damit z.B. bei
winterlichen Unwettern (blizzardartigen Ostseezyklonen,...) und nuklearen
Katastrophen aus Osteuropa eine wichtige Frühwarnbehörde - für die über 1500 km
lange deutsche Ostseeküste, die Millionenstädte Hamburg und Berlin und somit
für ganz Deutschland - beseitigt wurde.
Ernüchternd , ja
erschreckend scheint es, daß nur aus finanziellen Gründen die meteorologische
Sicherheit von Menschen aufs Spiel gesetzt wird und mit der Schließung der
Seewetterdienststelle Warnemünde eine der wichtigsten und auch bekanntesten
Institutionen der ehemaligen DDR (Nordostdeutschlands) aufgelöst wurde.
Und das, trotz der vielen
fundierten Proteste (siehe unter: Met.+ etc. / Politik) ...
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.Gute Wetterprognosen
für die deutsche Ostsee / Ostseeküste
kommen nur
von erfahrenen Ostsee-(Diplom)Meteorologen,
die sehr lange im Schichtdienst gearbeitet haben
( Dr. Reiner Tiesel , August 1998)
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Nach rund 35 Jahren
Wettervorhersagedienst als Meteorologe in und für Mecklenburg-Vorpommern und
besonders für die deutsche Ostsee und Ostseeküste darf es mir erlaubt sein,
einige Bemerkungen zur Problematik guter Ostsee- Wetterprognosen zu machen.
Eine wichtige Erkenntnis meines
Berufsleben ist, daß man wenigstens 10 Jahre unmittelbar an der Ostseeküste als
Meteorologe im Tag- und Nachtdienst (!) gearbeitet haben muß, um die
wichtigsten Wetter- und Klimaprozesse an der Ostseeküste überhaupt beruflich
erlebt zu haben. So treten zum Beispiel nur im mittleren Rhythmus von 8 bis 10
Jahren an der Ostsee schwere Schnee- und Eiswinter auf. Wenn man über 10 Jahre
im Schichtdienst tätig war, bekommt man auch ein tieferes Verständnis für die
so wichtigen klein- und mittelmaßstäblichen Wetter- und Klimavorgänge der
Ostseeküste. Erkenntnisse, die aber für eine gute Wettervorhersage unabdingbar
sind.
Wichtig für eine gute
Wetterprognose sind auch ein jahrzehntelange Beschäftigung und ein sehr gutes
Grundwissen über das Klima und über mögliche Klimaänderungen der Ostsee, der
Ostseeküste und des Hinter- und Binnenlandes.
Diese fachliche Meinung haben
auch zwei der verdienstvollsten Diplom-Meteorologen Mecklenburg-Vorpommerns , Dr. Erich Kohlmetz und Erich Bromann, mir auf
dem Berufsweg mitgegeben. Als Kollegen haben wir nicht nur ständig deftige
Fehlvorhersage vor Ort ausdiskutiert und daraus gelernt, sondern wir haben uns
auch wissenschaftlich mit diesen schweren Wetterlagen beschäftigt.
So entstanden
- trotz des ständigen Schicht- und Bereitschaftsdienstes - eine Vielzahl von
wissenschaftlichen Arbeiten über ganz spezifische Wettererscheinungen an
unserer Ostseeküste.
Genannt seinen hier nur die
Arbeiten von Kohlmetz: Sturmflutwetterlagen/ Diss.,
Bromann: Analyse Ostseestürme, Tiesel: Erforschung der Ostseezyklone/Diss,
Untersuchung Unwetter, Sommer/Winter u.a. Aber auch viele Studenten der
Meteorologie , Ingenieur-Meteorologen und Fachdienstkollegen erstellten
wissenschaftliche Arbeiten über ganz spezielle Wetterprozesse der Ostsee -
immer mit dem Ziel, die Wetterprognose in Nordostdeutschland zu verbessern.
Durch die räumlich und fachlich
enge Verbindung der alten Seewetterdienststelle Warnemünde mit dem Institut für
Meereskunde wurden diese wissenschaftlichen Arbeiten fundierter. Wichtig für
die maritime Wetterprognosen war auch die sehr enge Zusammenarbeit mit den
wichtigsten Küsten- und Hafeninstitutionen, vor allem aber mit unseren
erfahrenen Hydrologie-Kollegen vom Sturmflut- und Eisdienst der Ostsee - mit
Dr. Otto Mielke , HansJoachim Stigge und Frau Dr.
Schmelzer.
Aus diesem ganzen Komplex
wissenschaftlicher Untersuchungen und praxisnaher Zusammenarbeit mit anderen
maritimen wissenschaftlichen Institutionen über Jahrzehnte hinweg entstand seit
1950 in Warnemünde, mit Dr. Roll und Dr. Keller beginnend , eine
Seewetterdienst- und Meteorologenschule, die bis zur Auflösung des Warnemünder
Wetteramtes Bestand hatte und die in Nordostdeutschland hohes fachliches
Ansehen besaß.
Gestandene Forscher ,
insbesondere von der Rostocker Universität und vom Meeresforschungsinstitut in
Warnemünde (Dir. Prof. Voigt), haben mir als Anerkennung für diese
Seewetterdienst-Schule - nach Schließung des ostdeutschen Seewetteramtes - ihr
wissenschaftliches Lebenswerk übergeben.
Aus dieser Wetterdienstschule
resultierten unter anderem auch viele praxisverwendbare Wetter- und Klimaregeln
und synoptische Faustregeln für das Ostseewetter - insbesondere über Sturm und
Orkan, über Land- und Seewind, über Klimaperioden und Witterungssingularitäten
des Jahres, über Ostsee-Großwetterlagen usw.
Diese tiefen synoptischen
Erkenntnisse über das Ostseewetter findet man in keinem speziellen Fachbuch,
was auch für die Kompliziertheit und Komplexität des Ostseewetters spricht.
Die heutigen Wetterprognostiker
für Nordostdeutschland, die die Prognose oft auch außerhalb Mecklenburg-
Vorpommerns erstellen, vermitteln meist über die Medien den Eindruck, daß es
kein größeres Problem sei, das Wetter Nordostdeutschlands vorherzusagen. Dabei
haben sie wohl alle noch nie an der Ostsee als Synoptiker im
Schicht-Seewetterdienst gearbeitet - auch weil sie generell keine studierten
Diplom-Meteorologen sind !
Die meisten der heutigen
Wettervorhersager für Mecklenburg-Vorpommern haben auch noch nie eine
blizzardartige Ostseezyklone, eine Ostseetrombe, einen schweren
Ostsee-Nebeleinbruch, eine Ostsee-Vereisung, einen Ostsee- Kaventsmann,
Ostsee-Seerauch, den 'blanken Hans der Ostsee' und Ähnliches erlebt. Sie wissen
kaum etwas über den 'Warnemünder Wind', den Norwegen Föhn, den
berühmt-berüchtigten 'Nordooost' und über den fünf Wetterscheiden
Nordostdeutschlands.
Nur im über zehnjährigen
synoptischen Nachtdienst lernt man erst die herbstlichen Nachtgewitter der
Ostsee, die nächtliche Bildung von stationärer Ostseezyklonen, den Seerauch,
das nächtliche Land-See-Windsystems und den berühmten 'Ostsee-Stratocumulus' richtig
kennen.
Um auch das wichtige und
eigenständige Land- und Seewindzirkulations-System der Ostsee mit seiner
Seewindfront, das spezielle Wetter der Inseln und Halbinsel, die orographischen
Winde und die eigenbürtigen Küstenprozesse richtig zu verstehen und
vorherzusagen , bedarf es langjähriger Erfahrung.
Wichtig für gute
Ostsee-Wetterprognosen sind unter anderem auch gute hydrologische Kenntnisse
über die Ostsee, zum Beispiel über den Baltischen Strom und seine
Resonanzwirbel, über Seiches, über den Hiddensee-Strom, über Seebären , über
die '7.Ostsee-Woge', über Nordsee-Salzwassereinbrüche und das thermische
Verhalten der gesamten Ostsee.
Natürlich machen auch sehr
erfahrene Meteorologen Fehlprognosen. Aber oft sind es die langjährigen
Erfahrungen dieser 'Wetterfrösche', die eine zu schwere Fehlprognose
verhindern.
Die Bewohner der deutschen
Ostseeküste sind alle sehr Wetter erfahren. Wer sie genauer kennt, der weiß,
daß sie einen Instinkt für das bevorstehende Wettter haben. Man kann sagen, daß
sie an ihrer Ostsee das kommende Wetter riechen, hören und sehen können - und
so sind sie alle auf ihre Art 'kleine Meteorologen'. Damit haben die Menschen
an der deutschen Ostsee nicht nur ein Gespür, sondern auch einen sehr guten
Sachverstand für ihr Wetter.
Und damit können die
Ostseeküstenbewohner auch sofort und kritisch beurteilen, ob die heutigen
Wettervorhersagen für ihren Ostseeraum von alten und erfahrenen maritimen
Diplom-Meteorologen ihres Landes kommen oder von Leuten erstellt werden, die
sich Meteorologen nennen, aber keine sind - die also nicht an einer Universität
Meteorologie studiert haben und noch weniger in einem richtigem Seewetteramt
jahrelang als Meteorologe im Schichtdienst gearbeitet haben, um sich wenigstens
die Grundkenntnisse der maritimen Meteorologie und Klimatologie anzueignen.
Und heute - unterstützt von
bestimmten Medien , die oft eine Fachkompetenz nicht hinterfragen - kommen
diese Pseudo-Wetterfrösche und maritimen Wetter-Scharlatane
Mecklenburg-Vorpommerns nicht nur aus unserer Heimat sondern selbst aus der
alpinen Schweiz ...
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Zum Gedenken
an meinen
verstorbenen Kollegen
Hans-Joachim Stigge
BSH Rostock, Leiter-Sturmflutwarndienst
(Tiesel, Nov.2004)
Text folgt.
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Beiträge des Autors über Ostseesturmfluten auch im
internet/freenet/experten/wetter&klima
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Sturmfluten
an der deutschen Ostseeküste
(Dr. Reiner Tiesel, Oktober 2003)
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Fast alle schweren Sturmfluten an unserer deutschen Ostseeküste werden durch schwere Stürme oder auch Orkane verursacht, die den Seeraum der Ostsee stark beeinflussen.
Betrachtet man die Höhe und damit die Stärke der schweren Sturmfluten der letzten rund 150 Jahre, so kann man keinen eindeutigen Rhythmus der Ausbildung sehr starker Sturmfluten erkennen.
Die höchste Sturmflut der letzten 130 Jahre trat nach den Warnemünder Daten 1872 mit 243 cm mittlere Fluthöhe (Maximum 283 cm) auf. (Abb.)
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Schwerste Sturmflut der Ostsee 1872 - Warnowmündung
(Foto: Eschenburg)
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Die zweithöchste Sturmflut an der deutschen Ostseeküste ereignete sich 1913 mit 189 cm (Abb.) - und danach folgte die Sturmflut 1904 mit 188 cm mittlere Fluthöhe.
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Zweithöchste Sturmflut 1913 - Warnemünde Alter Strom
(Foto: Eschenburg)
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Nach dem Krieg ereigneten sich drei sehr schwere Sturmfluten - im Januar 1954 mit 173 cm , im November 1995 mit 168 cm und im Februar 2002 mit 165 cm mittlere Sturmfluthöhe über Normal Null (NN).
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Schwere Sturmflut 1954 - Durchbruch der Düne in Warnemünde
(Foto: Eschenburg)
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Ähnlich sporadisch und unberechenbar wie die schweren Sturmfluten, treten an unserer Ostseeküste auch die stärksten Orkane auf, die häufig allein nur mit ihrer enormen Windkraft kurzfristig Sturmfluten verursachen.
Zur Ausbildung der Orkane mit den höchsten Böen nach dem Krieg kam es im Februar 1962, im Oktober 1967, im Januar 1968 , im November 1972 , im Oktober 1981, im November 1992 und im Januar 1995.
Wie entstehen die Ostseesturmfluten ?
Jeder schwere Sturm oder Orkan in der Ostseeregion bewirkt eine starke Änderung des Wasserstandes der Ostsee.
Entstehen auflandige Windfelder, drücken sie das Oberflächenwasser an die Küste. Die Folge ist ein Wasseranstau und damit eine Erhöhung des Wasserstandes an der Küste, wobei Flußmündungen besonders gefährdet sind.
Somit ist der Wind, seine Richtung und Stärke - neben Füllungsgrad der Ostsee, küstennahen Strömungen und anderen - die wahre Ursache für die Entstehung der Ostseesturmfluten.
Es gibt an der deutschen Ostseeküste zwei besonders markante Sturmfluttypen und damit Großwetterlagen, auf die mein Mentor Erich Kohlmetz in seiner Dissertation meteorologisch sehr detailliert und umfassend eingegangen ist.
Seine umfangreiche Doktorarbeit - in der auch auf die Ostseesturmfluten der letzten 1000 Jahre eingegangen wird - ist und dürfte das Standardwerk zum Thema Ostseesturmfluten sein. Und wer sich mit Sturmfluten der Ostsee beschäftigt, kommt an dieser wissenschaftlichen Arbeit nicht vorbei, weil in ihr insbesondere die Großwetterlagen und die meteorologischen Prozesse die ein Ostseesturmflut verursachen von einem sehr erfahrenen Praxismeteorologen sehr genau analysiert wurden.
Entsprechend der Topografie der westlichen Ostsee zum einen eine Wetterlage mit starken Nordweststürmen, die zyklonale Nordwestlage (NWz), und zum anderen eine Wetterlage mit starken bis stürmischen Nordostwinden, die Nordostlage (NE) mit ihrer Untergattung der berühmten und berüchtigten Vb-Lage.
Nordwest und Nordost haben deshalb die große Bedeutung für die Entstehung einer Ostseesturmflut, weil für ihre Stärke die Streichlänge des Windes über der freien Wasseroberfläche (fetch) der Ostsee entscheidend ist.
Diese Ausrichtung der freien Wasserfläche von der vorgelagerten westlichen Ostsee in Richtung Nordosten ist bedeutend größer als nach Nordwesten und deshalb sind die Sturmfluten aus Nordosten in der Regel am stärksten und gefährlichsten.
Allerdings treten schwere Nordostwetterlagen relativ selten auf, aber um so katastrophaler sind allgemein ihre Auswirkungen, wie zum Beispiel bei der schweren Unwetterlage im Januar 1987, wo eine durchziehende blizzardartig Ostseezyklone auch noch eine Sturmflut verursachte.
Zur Nordwestlage:
In der Regel entstehen die Sturmfluten bei Nordwestlagen, durch das Sturmwindfeld auf der Rückseite von Stürmen und Orkanen, die meist von Südskandinavien in Richtung Nordpoloen ziehen.
Damit ziehen diese starken Tiefs in der vorherrschenden Höhenwestwinddrift mit ihrem Kern (Auge) nördlich der Ostseeküste vorbei. An der Vorderse dieser schwerer Tiefs wird das Ostseewasser mit meist starken bis stürmischen Südost- bis Südwestwinden auf die offene Ostsee hinaus getragen und staut sich dort auf. Das auf der West- und damit Rückseite bestehende nordwestliche Sturm- bis Orkanfeld preßt mit immensen Winddruck dieses Wasser und anderes Oberflächenwasser an die Küste zurück. Damit kommt es zu einem sehr raschen und starken Wasseranstau an der Küste und damit zur Ostseesturmflut oder - wie die Experten sagen - zu einem Ostsee-Sturmhochwasser, weil in der fast abgeschlossenen Ostsee (Intrakontinentalmeer) Ebbe und Flut nur eine untergeordnete Rolle spielen.
Das war auch 3. und 4. November 1995 der Fall, als die Sturmflut (Abb.) eines starken Herbststurms Millionenschäden verursachte .
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Letzte schwere Sturmflut 1995 - Warnemünde , südlicher Alter Strom
(Foto: Eschenburg)
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Eine alte meteorologische Regel besagt, dass bei diesem Sturmfluttyp der Orkan und damit die Sturmflut erst nachläßt, wenn der stärkste Luftdruckanstieg durchgezogen ist. Der markante Luftdruckanstieg, den man auch gut an einem Wohnungsbarometer beobachten kann, entsteht erst nach Durchzug der Höhenkaltfront (Trog) im Bereich der herunterbrechenden Polarluftmasse. Das Absinken der Kaltluft zum Boden hinter der Unwetterfront führt häufig zum raschen Aufbau eines relativen Zwischenhochs und damit kurzzeitig zu freundlichem, manchmal wolkenlosem Wetter. Der gleichzeitig noch voll tobende Nordwestorkan, der durch den trichterförmigen Fehmarnbelt noch verstärkt wird läßt die schwere Sturmflut in der westlichen Ostsee andauern. Es bleibt ein unvergessenes Erlebnis, wenn man bei Sonnenschein dieses Orkanfeld mit Gischt und tobender Kreuzsee - oft als blanker Hans bezeichnet - und am total überfluteten Ostseestrand 'abwettert'.
Zur Nordostlage:
Die fast immer gefährlichere Nordoststurmflut entsteht vorwiegend dann, wenn über Skandinavien ein Hoch liegt und gleichzeitig aus Südosteuropa, Raum Balkan, ein starkes Mittelmeertief nach Norden bis Nordwesten zieht. Dadurch verschärft sich über der zentralen Ostsee der Windgradient und damit der Nordostwind. Dieser Prozeß kann aber wiederholt recht lange dauern und entsprechend langatmig baut sich ein gefährlich ausgereiftes Sturm- und Wellenfeld auf, dass sich nicht selten von Sankt Petersburg bis Lübeck erstereckt. Diese sogenannten Vb-Wetterlage verursacht neben Sturm und Orkan nicht nur die schwersten Sturmfluten sonder wiederholt auch Niederschlagskatastrophen.
Das war zum Beispiel auch vom 12. bis 15. Januar 1987 der Fall, wo der Ostseeraum von einer der schwersten Winterkatastrophe nach dem Krieg heimgesucht wurde. Während zu Beginn - bei schwerem Nordoststurm - auch eine der stärksten Sturmfluten auftrat (zum Beispiel Wismar 173 cm über NN) versank gleichzeitig die Küstenregion unter einer über 50 cm hohen Schneedecke und nachfolgend vereiste die Ostsee. Hauptverantwortlich für diese Multikatastrophe war eine instationäre, blizzardartige Ostseezyklone.
(Foto folgt)
Natürlich gibt es auch andere sturmflutverursachende Großwetterlagen, wie zum Beispiel die Nordlage, aber sie kommt recht selten vor und ihre Windstreichlänge über der Ostsee und damit ihr Anstau ist relativ gering.
Gefährlich sind auch starke und anhaltende ablandige Großwetterlagen. So die Südostlage, bei der mit sehr starken südöstlichen Winden das Wasser besonders der westlichen Ostsee zur Nordsee gedrückt wird und an unserer deutschen Ostseeküste eine schwere Niedrigwassersituation, ein Sturmniedrigwasser, entsteht.
Ausblick:
Eine aktuelle Statistik des Starkwindes von Warnemünde zeigt, dass die rund 70 Orkane seit 1947 - die vielfach die Ostseesturmfluten mit hervorgerufen haben - ihr Maximum zwischen 1960 und 1975 hatten. Und nach einem Minimum zwischen 1980 und 1990 zeichnet sich bei den Orkanen seit 1990 ein Sekundärmaximum ab.
Inwieweit die beiden schweren Sturmfluten 1995 und 2002 damit im tieferen Zusammenhang stehen oder ob der Treibhauseffekt mit seinen vielen milden und sehr windigen Wintern dabei eine Rolle spielt, muß noch näher untersucht werden.
Jede extreme Sturmflut und jeder schwere Orkan , die rund um die Uhr auftreten können, sind eine Sonderausgabe, ein Unikat, der Natur. Beide kann man langfristig nicht vorhersagen.
Mittelfristig können sie von guten meteorologischen und hydrologischen Modellen global erfaßt werden.
Allerdings sollte die kurzfristige Sturmflut- und Orkanvorhersage immer den praktische Meteorologen (Synoptiker) und Hydrologen mit langjähriger Schichtdiensterfahrungen vorbehalten bleiben, weil sie die bevorstehende Naturkatastrophe am besten erfassen und davor warnen.
Für die gute Prognose einer Sturmflut ist und bleibt eine enge Zusammenarbeit zwischen erfahrenen Meteorologen und Hydrologen unbedingt notwendig. Mit unseren gestandenen hydrologischen Kollegen Dr. Otto Mielke und Hans-Joachim Stigge war dies bis 1995, bis zur Schließung der Seewetterdienststelle Warnemünde /des Wetteramtes Rostock , vor Ort möglich.
Entsprechend der totalen Unregelmäßigkeit der Ausbildung von extremen Sturmfluten und Orkanen sprechen die wahren Fachleuten auch in ihren wissenschaftlichen Arbeiten immer wieder von der Unvorhersagbarkeit dieser schweren Naturkatastrophen an unserer Küste.
Selbsternannte Experten, die einen ganz anderen Beruf haben - deshalb kann man sie auch als Pseudometeorologen oder Pseudohydrologen bezeichnen - und die heute über Sturmfluten der Ostsee Vorträge halten und sogar Bücher schreiben (und aktuell ohne fundierte Begründung für 2010 eine extreme Ostseesturmflut vorhersagen) würden das wohl nie tun, wenn sie je in diesem sehr spezifischen hydrologisch-meteorologischen Fachgebiet längere Zeit im Schichtdienst gearbeitet hätten.
(Beitrag wird erweitert...)
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Die Land- und Seewindzirkulation der Ostseeküste
(Dr. Tiesel, 1990)
Der wichtigste Wetterprozeß der Ostseeküste, der sich tagsüber an Ort und Stelle bei windschwachen und strahlungsintensiven Hochdruckwetterlagen ausbildet, ist das LAND-UND SEEWINDSYSTEM.
Diese spezielle Windzirkulation des Küstenbereiches entsteht in Abhängigkeit des Temperaturunterschiedes zwischen Wasser und Land und des bestehenden Gradientwindes der Tiefs und Hochs am Boden.
Heizen sich vormittags die Küste und das Hinterland stark auf, entsteht über diesen Gebieten in den unteren Luftschichten durch die aufsteigende warme Luft an der Erdoberfläche Luftdruckfall, während sich darüber, bedingt durch die Thermik, hoher Luftdruck einstellt. Das daraus folgende bodennahe Luftdruckgefälle Wasser-Land führt zu einer auflandigen Ausgleichsströmung, dem Seewind. Diese zum Land gerichtete Bodenwindströmung verursacht über der Wasseroberfläche durch Absinken ein flaches Hoch und darüber relativ tiefen Luftdruck. Aus dem daraus resultierenden Luftdruckgefälle in der Höhe entsteht eine Gegenströmung, die den Zirkulationskreislauf dieses eigenständigen Windsystems schließt.
Typisch für den Seewind ist seine Seewindfront, die sich über der Ostsee formiert, und die sich durch zunehmendes Kräuseln der Ostsee bemerkbar macht. Mit ihrem raschem Übertritt auf das Küstengebiet ändern sich nicht nur schlagartig Windrichtung und Windgeschwindigkeit, sondern es findet ein lokaler Übergang vom kontinentalen zum maritimen Wetter statt. Bei stark ausgeprägten Zirkulationen entsteht vor allem über der Küste durch die dortige Thermik die charakteristische Seewindbewölkung, aus der aber nur bei besonders starker Ausprägung ein leichter Regenschauer fällt.
Die Seewindbewölkung unmittelbar an der Küste ist bei diesen Hochdruck-Wetterlagen ein vertrautes Bild. Allerdings bildet sie sich durch unzureichende Thermik über schmalen Küsten- oder Inselarealen oder über stark bewaldeten Küstengebieten oft nicht aus. Auch deshalb haben diese speziellen Küstenbereiche eine höhere Sonnenscheindauer und damit ein höheres Strahlungsangebot als das Küstenfestland.
Am späten Nachmittag bricht meist das Seewindsystem zusammen und damit auch die Seewindbewölkung. Setzt sich danach noch eine warme Landwindströmung durch, dann treten erst abends die Tageshöchsttemperaturen an der Ostseeküste auf.
Am intensivsten bildet sich das Seewindsytem der Ostsee, das sich im Mittel bis 150 Meter in die Höhe und etwa 300 Meter see- und landwärts erstreckt, in den Hochdruckwetterperioden im Mai und Juni aus, wenn die Ostsee nach relativ kalt ist. Eine typische Seewinderscheinung ist auch ein schwacher, küstenparalleler Gradientwind, der sich tagsüber nur im Küstensaum merklich verstärkt, während über der offenen See die windschwache Situation bestehen bleibt.
Zu keiner Seewindbildung kommt es bei Hochdruckwetterlagen mit kräftigem ablandigen Wind, z.B. an der südlichen Ostseeküste bei Südostwetterlagen, wenn ein starkes Gradientwindsystem (ab 5 Bft) das lokale Windsystem überkompensiert. Aus dem ,,Kampf'' der beiden Windsysteme resultiert dabei häufig eine starke Richtungsböigkeit und Geschwindigkeitsänderung des Küstenwindes. Der Landwind dieses lokalen Windsystems entsteht nur im Spätsommer und Herbst bei ruhigen Hochdruckwetterlagen und vor allem nachts und morgens, weil dann die Temperaturgegensätze zwischen der noch warmen Ostsee und dem sich bereits stärker abkühlendem Küstensaum am stärksten sind. Allerdings ist er gegenüber dem Seewind in der Regel nur schwach ausgeprägt. Schwächt sich nachmittags bis abends der vormittags einsetzende Seewind wieder ab, bleibt mit großer Sicherheit die stabile Hochdruckwetterlage auch am nächsten Tag noch erhalten.
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Ostseebewölkung, Ostsee-Stratocumulus.
Bei ruhigen und stabilen Hochdruckwetterlagen kann sich über der Ostsee in den Nacht- und Morgenstunden eine eigenbürtige Wolkendecke, der sogenannte Ostsee-Stratocumulus, ausbilden. Diese spezifische Ostseebewölkung entsteht in etwa 100-300 Meter Höhe an einer flachen, feucht-labilen Seeinversion, über der sich eine trocken-stabile Luftschicht befindet. Löst sich diese Inversionsbewölkung in den Vormittagsstunden durch die einsetzende Strahlung und Thermik unter wellenförmigen Schwingungsprozessen auf, herrscht den ganzen Tag über sonniges Wetter.
Besonders stark ist diese Bewölkung bei bestimmten Wetterlagen ausgeprägt, die dadurch gekennzeichnet sind, daß sich über der relativ warmen Ostsee die Bewölkung stets neu bildet und die vormittags einsetzende Thermik die Ostsee-Inversion nicht zerstört. Dann kommt es bei stärkerem auflandigem Wind dazu, daß die ständig auf das Land zudriftende Bewölkung sich tagsüber nur über dem wärmeren Hinterland auflöst, während der Küstensaum ganztägig stark bewölkt oder bedeckt bleibt. Allerdings ist die Niederschlagsneigung sehr gering.
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Durch Treibhauseffekt :
an der deutschen Ostseeküste
zukünftig Mittelmeerwetter und Palmen ?
(Dr. Tiesel, Aug. 2004)
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Seit 1992 erleben wir an unserer Ostseeküste extrem warme Sommer, fast Mittelmeersommer.
Es fehlen nur noch die Palmen und andere südländische Exoten und schon haben wir das Mittelmeerflair bei uns.
Normal ist das alles nicht mehr, aber die meisten von uns haben bestimmt nichts gegen einen richtig warmen Sommer - auch wenn sich die Wärme in der ersten Hälfte des diesjährigen Sommer etwas schwer getan hat.
Aber auch er ist nach den Wärmesummen (Rostock) bereits etwas wärmer, als das über 100-Jährige Mittel.
Seit dem Auftreten der sieben extrem warmen Sommer in den letzten 12 Jahren habe ich in vielen Beiträgen und Vorträgen für Palmen im Sommer an unserem Ostseestrand geworben. Verständlicherweise bekommt man für so einen so wilden und nicht gerade plattdeutschen Gedanken kaum Beifall, auch wenn man alles vom Klima her recht gut begründen kann.
Von den 10 heißesten Sommern seit 1891 traten in Norddeutschland allen 7 in den letzten Jahren seit 1992 auf.
Und damit nicht genug : in der Reihenfolge 1997, 2002, 2003, 1992, 1995, 1994 und 1999 waren es an der Ostseeküste die heißesten Sommer überhaupt der letzten 113 Jahre !
Erst danach folgen der berüchtigten Nachkriegs-Trockensommer 1947, wo - nach dem extremen Eiswinter 1946/1947 - noch viele Menschen starben , und der Katastrophensommer 1975, wo auch in Nordostdeutschland Felder und Wälder brannten.
Dass die extrem heißen Sommer der jüngsten Vergangenheit auf den Treibhauseffekt der Erde, auf ihre globale Erwärmung zurückzuführen sind, wird heute von Fachexperten nicht mehr bezweifelt.
Für die Ostseeregion bedeuten diese Sommer mit anhaltender subtropischer Hitze, dass sie immer mehr den Charakter südeuropäischer Sommer und damit auch des Mittelmeeres annehmen. Nur gut, dass unsere Ostsee selbst in der Gluthitze noch Kühle spendet, weil sie sich nicht so rasch und stark erwärmt wie das Mittelmeer.
Nach der tollen Palmenflut und ihrem unkomplizierten Überleben auf der Rostocker Internationalen Gartenbauausstellung (IGA) 2003 ist das Aufstellen von Palmen und der Anbau anderer südeuropäischer Exoten mittlerweile ein biologisches Vorgehen, das gar nicht mehr so weltfremd ist.
An der Warnemünder Promenade hat man endlich zögerlich damit begonnen, die erste Palmen aufzustellen.
Und weshalb nicht großräumig in unseren Seebädern an der gesamten deutschen Ostseeküste ?
Botaniker, Gärtnerbetriebe und viele andere würde man bestimmt für das südländische Projekt begeistern.
Und sollte uns doch ein harter Winter heimsuchen - was statistisch in den kommenden beiden Wintern sogar recht groß ist - dann kann man den Palmen mit ihren mobilen Palmenfuß auch rasch einen Winterschutz geben. Die IGA hat gezeigt, wie man das macht.
Aber unsere Botaniker kennen auch frostresistende Palmensorten...
Auch wenn wir einmal im Sommer längere Zeit - wie in diesem Jahr - unsere typisch feucht-kühle monsunartige Witterung mitten im Hochsommer abwettern müssen, dann bringen uns unter Umständen diese Ostseepalmen ein Hauch südländischer Wärme.
Und dann gibt es bestimmt auch einige heimatliche Südeuropaurlauber, die nur wegen der Ostseepalmen - vielleicht auch wegen ihres angenehmen Schattens und Rauschens - an ihrer Ostsee bleiben.
Aber auch nicht wenige Touristen, die nur wegen der Palmen an unserer schönen Ostseeküste anlanden.
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Seenebel der Ostsee
(Dr. Tiesel, 4.Mai 05)
Am Dienstag
(3.Mai) kam es an der deutschen Ostseeküste zu einem Einbruch von Seenebel.
Seenebel
entsteht vorwiegend im Frühjahr, wenn sehr warme Luft aus Südeuropa über die noch
recht kalte Ostsee strömt und dort zur Ruhe kommt.
Bei
einer dann allgemein ruhigen und sonnigen Hochdruckwetterlage kondensiert über
der kalten Wasserfläche diese Warmluft, es wird vor der Küste stark diesig oder
neblig. Herrscht vor dem Einbruch noch eine leichte Windbewegung von der Küste
zur See, dann ist die Nebelbildung vor der Küste um so kräftiger, weil die
ablandige Brise bewirkt, das in Küstennähe noch kälteres Ostseetiefenwasser
hochquillt, das den Nebelprozess verstärkt.
Heizt
sich nun am Vormittag durch starke Sonneneinstrahlung die Küste und das
Küstenhinterland stark auf, saugt die hier - infolge der Erwärmung -
aufsteigende Luft (Thermik) oft schlagartig den über der vorgelagerten Ostsee
liegenden Nebel auf die Küste zu.
Die
Folge ist ein total anderer Wettercharakter : der Wind dreht auf Seerichtung,
auch weil die Sonne sich verdunkelt kommt es zu einem markanten
Temperaturrückgang, die Luft ist total gesättigt, vereinzelt tritt auch
leichter Sprühregen auf und die Sicht geht blitzschnell stark zurück - bei
schweren Seenebeleinbrüchen örtlich bis unter 10 m.
Diese
Einbrüche sind besonders für die Seefahrt und den Straßenverkehr in Küstennähe sehr
gefährlich, auch weil infolge der sehr kleinen Seetröpfchen dieser Nebel sehr
dicht ist und damit die Tageshelligkeit verschwindet.
Der
Nebeleinbruch erfolgt am kräftigsten unmittelbar in Bereich der Küstenstädte, weil
diese sich durch die Bebauung am stärksten aufheizen. In Bereich von kühlen
Küstenwäldern, -wiesen und -mooren findet wiederholt nur ein schwacher oder
überhaupt kein Nebeleinbruch statt. Die Folge ist, dass sich während eines Seenebeleinbruchs
längs der Küste wiederholt sehr unterschiedliche Sichtbedingungen einstellen,
was um so gefährlicher ist.
Dieser
starke Küstennebel reicht in der Regel auch nur wenig, oft unter 100 m, ins
Land hinein, weil er hier infolge der Strahlungswärme sofort verdunstet.
Deshalb ist auch immer äußerste Vorsicht geboten, wenn man aus dem sonnigen
Hinterland in diese an der Küste sichtbare und sich ständig ändernde Nebelmauer
hineinfährt.
Zu
einer wahren Katastrophe kann es kommen, wenn vor dem Seenebeleinbruch schon
voller Badebetrieb herrscht, den in dem einheitlichen
Grau in Grau verliert man total die Orientierung.
Natürlich
gibt es diese Art von Seenebeleinbrüchen nicht nur an der Ostsee.
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4.
BEITRÄGE
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THEMA:
.TH.THEMA.
Das maritime
LOKAL- und CITYWETTER
von
ROSTOCK
(WARNEMÜNDE, MARKGRAFENHEIDE)
und seiner Ostseeküste
(Dr. Tiesel, 1997 - aus Vorlesungen/Vorträgen/Lehrbuch/Artikeln...)
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E I N F Ü H R U N G
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Nach einleitenden
Bemerkungen zum großräumigen Wettergeschehen Mecklenburg-Vorpommerns wird auf
die Besonderheiten des des Lokalwetters von Rostock,
Warnemünde und Umgebung eingegangen.
Näher dargelegt wird der
maritime Einfluß, sowohl der Ostsee mit seinem Land- und Seewindsystem, als
auch der Warnow mit Breitling auf das Stadtwetter von Rostock.
Speziell erläutert wird die
Warnow als Wetterscheide bei Gewittern, das 'Ozonloch' über Markgrafenheide bei
Seewindbewölkung, der 'Warnemünder Wind' aus Nordwest , die Stadtböigkeit nach
Bildung von Warmluftblasen über dem Stadtkern, der meist starke westliche
Küstenwind mit küstenparallelem Seestrom zwischen Stolteraa und Westmole
(besonders vor dem Hotel Neptun), die spät nachmittägliche Wetterbesserung am
Warnemünder Strand, der spezielle Wind von Markgrafenheide, die Seewindfront
zwischen Lichtenhagen und Warnemünde und der Warnemünder Moornebel.
Beschrieben werden aber auch
fast 'kuriose' Themen wie zum Beispiel das ganz spezifische (FKK-)
Volleyballwetter am Ostseestrand.
Abschließend werden maritime
Wettererscheinungen an der Ostseeküste wie Seenebel, Seerauch, Seiches,
Seebär,Ostseetrombe, blanker Hans, siebende Ostseewoge, Ostsee-Stratocumulus,
Ostsee-Inversionsbewölkung, Ostseefronten, nächtliche Ostseegewitter, Ostsee-
und Warnowvereisung , Küstenorkane und Ähnliches näher erläutert.
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Unter ' Klima Ostsee ' werden
Themen behandelt , die den ganzen Ostseeraum betreffen
wie : Ostseetief, Salzwassereinbruch, Ostseesturmflut, Ostseeorkan usw.
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Erinnerung mit Miriam an den tollen Ostseeküsten-Sommer 2003
- dem nach 1997 bislang heißesten met. Sommer (Juni bis August)
seit wenigstens 1891
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Gesundes Ostsee-Küstenwetter
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Sehr gesundes
Küstenwetter und -klima
in Mecklenburg-Vorpommern
durch bestimmte Großwetterlagen
(R. Tiesel - Okt. 2000)
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Auch infolge der Seltenheit
bestimmter schwerer Großwetterlagen ist Mecklenburg-Vorpommern mit seiner über
1500 km langen Küste eine der universellsten Erholungs- und Touristenregionen
in Deutschland.
Da wir in Norddeutschland in
einer gemäßigten Klimaregion mit einer kräftigen Westwindströmung am Boden und
in der Höhe leben, gibt es sehr wenig stagnierende und damit
gesundheitsschädigenden Großwetterlagen.
So haben wir prinzipiell keine
Föhnlage. Und das nicht nur weil wir keine alpinen Berge haben, sondern weil
der Nordweststurm der föhnartige Großwetterlage 'Nordwest-zyklonal' vom
südnorwegischen Gebirge her leeartige Aufheiterungen und Sonne bringt, aber
durch die weite Entfernung uns keine Föhnkrankheit beschert.
Ähnlich selten treten bei uns
die gefährlichen Smog-Lagen auf.
Bei diesen Smogsituationen
handelt es sich meist um die Lagen 'Hoch-Mitteleuropa' und 'Hochdruckbrücke-
Mitteleuropa' mit subtropischen bis tropischen Luftmassen ,
die bei längerer Andauer über den Großstädten und menschlichen Ballungsräumen
die berühmte Dunstglocke erzeugen... Durch dynamisches Absinken in diesen Hochs
erwärmt sich nicht nur die Luft am Boden weiter, sondern gleichzeitig drückt
die mit gesundheitschädigenden Stoffen angereicherte Sperrschicht/Inversion
immer tiefer hinein in den menschlichen Lebensraum.
Natürlich gibt es auch bei uns
in heißen Sommern diese lebensgefährtenden Großwetterlagen, aber sie können
sich einfach nicht so ausprägen, da wir in M.-V. nicht die Millionenstädte
haben und unsere Großstädte allgemein im Ostseebereich liegen. Der Hauptgrund,
daß die Smoglagen bei uns kaum auftreten ist aber unsere gesunde Land- und
Seewindzirkulation der Ostsee und der Binnenseen, die sich gerade bei diesen
extrem warmen Hochdrucklagen besonders kräftig ausgebildet und damit diese
Smoglagen stark abschwächt bzw. total verhindert.
Nur ganz sporadisch erreichen
unsere Ostseeküste auch Luftmassen aus den Tropen, vor allem aus Nordafrika.
Bevor diese Saharaluft - bei sehr starken Lagen 'Trog-Westeuropa' - zu uns
kommt, muß sie die Alpen und dt. Mittelgebirge überqueren und dabei wird sie
wesentlich abgeschwächt und damit modifiziert.
Auch die anhaltenden und
schweren monsunartigen Starkregenlagen des Mittelmeers, die 'Vb-Lagen', wie zum
Beispiel beim letzten Oderhochwasser, erfassen unseren Raum nur sporadisch.
Von den rund 25
Großwetterlagentypen Europas sind die schweren zyklonalen Westlagen mit Orkanen
wegen ihrer extrem starken und kurzfristigen Luftdruckänderung die kritischsten
für unsere Gesundheit . Sie müssen wir von Herbst bis
Frühjahr im Sinne unserer Gesundheit positiv abwettern.
(wird erweitert....)
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Das
Volleyballwetter am Ostseestrand
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Das Volleyballwetter
am
Rostocker (FKK-) Ostseestrand
( Dr. Tiesel - August 2002)
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Es macht richtig Freude , wenn man als Meteorologe und alter, ja fanatischer
Volleyballer - der vor allem am Rostock-Markgrafenheidner FKK-Ostseestrand über
30 Jahre gespielt hat - auch einmal etwas über das spezielle und auch ideale
Volleyballwetter der Ostseeküste schreibt.
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Volleyballfreunde am Ostseestrand
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Gibt es etwas Natürlicheres und vor allem Gesunderes
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Ideales Volleyballwetter heißt,
daß man prinzipiell den ganzen Tag spielen kann, ohne sich wegen des Wetters
vom Netz zu trennen.
Aber dieses spezifische Wetter
für den Volleyball - für die am Strand am häufigsten gespielte Sportart - paßt
wiederholt mit dem sonst so edlen Urlaubs-Strandwetter nicht ganz zusammen.
Das geht schon los mit der
gleißenden Sonne bei wolkenlosem Himmel. Dabei werden die Spieler nicht nur von
der direkten Sonnenstrahlung - vor allem bei aufgehender und tiefstehender
Sonne geblendet - sondern auch von der indirekten Gegen- und Reflexstrahlung
der Sonne am weißen Sand und an den Ostseewellen.
Bei der gleichzeitig starken Wärmeeinstrahlung
heizt sich der Körper immer weiter auf und man beginnt zu schwitzen, was auch
nicht gut für das Spiel ist. Helfen könnte dagegen eine schwache Seewindbrise,
die einerseits mit ihrer Feuchte und Luftbewegung für eine erfrischende Abkühlung
sorgt, andererseits aber auch die Bahn des Volleyballs schon beginnt leicht zu
verändern.
Noch gehandikapter ist aber das
ganze Strandvolleyballspiel bei starkem und böigem Wind. Weht er parallel zum
Spielfeld, so bestimmt in der Regel der Wind bei ausgeglichen Mannschaften wer
den Satz gewinnt. Allgemein gewinnen dann die Spieler, die gegen den Wind
spielen. Denn gegen den Wind kann man wuchtig und mit größerem Risiko spielen,
weil der Gegenwind den Ball - besonders bei der Aufgabe - regelrecht in die Tiefe
des gegnerischen Feldes hineindrückt - oft noch mit einem wilden Dreheffekt.
Ist die Annahme der Rückenwindspieler gut, dann bekommt oft ihr Setzer
Schwierigkeiten, den Ball richtig gegen den Wind für seinen Angreifer zu
stellen. Wiederholt bekommt er ihn auch nicht aus dem Netz heraus, weil das
Netz in Windrichtung ausgebeult ist. Und wenn ja, dann fegt der Ball meist
unberechenbar hoch, oft auch über das Netz und wird eine Beute des gegnerischen
Angriffs.
Andererseits bekommen die Bälle
der Mannschaft mit dem Wind im Rücken oft einen nicht berechenbaren Windimpuls
durch die Böigkeit mit und man kann so den Ball bedeutend schwieriger treffen.
Und selbst bei gut gezielten Schlägen segelt der Volleyball durch eine Art
Aufwind im weiten Bogen über die Auslinie.
Ab Windstärke 6 ändert sich
dann oft alles schlagartig, weil man dann einfach nicht mehr richtig Volleyball
spielen kann. Auch durch die starke Böigkeit wird das Spiel regelrecht zerstört
und vieles ein Spiel des Zufalls. Wiederholt verliert aber jetzt das
Gegenwindteam, weil es den Ball immer seltener überhaupt noch über das Netz
geschlagen bekommt.
Unberechenbar wird das ganze
Volleyballspielen am Strand auch, wenn man kräftigen auf- oder ablandigen Wind
hat, der Wind also allgemein quer zum Feld einfällt. Hierzu gehört auch der
Seewind, der sich bei bestimmten sonnigen und windarmen Wetterlagen, meist
zwischen 11 und 17 Uhr einstellt. Davor und
danach hat man oft ideales Volleyballwetter.
Bei dem Seitenwind muß man ein
Gefühl für die Versetzung und die Eigendrehung (Magnuseffekt) des Balles
bekommen. Und die Aufgaben muß man - auf Teufel komm raus - immer in den Teil
des gegnerischen Feldes schlagen, wo der Querwind herkommt. Deshalb prüfen bei sich ändernden Windverhältnissen alte
Strandvolleyballhasen wiederholt die Windrichtung durch Hochwerfen des Sandes
mit den Händen und Füßen.
Damit zu den Temperaturen und
Niederschlägen.
Hier spielen nur Extreme eine
wichtige Rolle. So geben auch die härtesten Strandvolleyballer auf, wenn es
längere Zeit stark regnet und der Sand pappig und der Ball sandig wird. An
Tropentagen, also Temperaturen über 30 Grad - die man aber am Strand nur
bekommt, wenn der ablandige Gradientwind des Hochs stärker ist, als der sonst
einsetzende auflandige Wind der Seewindzirkulation - hört man auf , weil man
immer mehr schwitzt und der Sand so heiß wird, daß man kaum noch darüber laufen
kann. Harte Typen spielen aber nach einer Mittagssiesta weiter.
Faßt man alles zusammen, so
fordert ein ideales Volleyballspielen am Ostseestrand im Sommer einen ganz
speziellen Wettertyp. Ideal ist es, wenn der Himmel von einer
geschlossenen Stratusbewölkung bedeckt ist, so daß die Sonne nicht blendet.
Gleichzeitig muß es trocken sein oder es darf höchstens ganz leichten
Sprühregen geben. Dann bleibt auch die Luftfeuchte einigermaßen konstant. Die
eingeflossene Bodenwarmluft muß für den Körper angenehm temperiert sein,
allgemein so um 20 Grad. Bei idealem Volleyballwetter darf auch die
Lufttemperatur den ganzen Tag über nicht stark schwanken, was bedecktem Himmel
voraussetzt. Und letztlich muß der Wind unbedingt schwach sein, am besten wäre
Windstille, denn jede Windrichtung beeinflußt das Spiel - und indirekt damit
auch Temperatur und Feuchte.
Natürlich gibt es bei hohem
Luftdruck diese idealen, wenn auch sehr seltenen Volleyball- Wetterlagen. Es
sind Abkömmlinge von Großwetterlagen - wie Hoch-Mitteleuropa (HM) oder Brücke
Mitteleuropa (BM) - die sich nach Warmluftzustrom am Boden und in der Höhe
langsam über die westliche Ostsee meist nach Osten hinweg bewegen und durch
ihre Höhenwarmluft oft am Himmel eine Inversions- oder Stratuswolkendecke
ausbilden. Es ist unter oder am Rande dieser Hochs oder Hochkeils nicht nur
windarm und niederschlagsfrei, sondern diese Schichtwolken oder auch langsam durchwandernde
geschlossene Starkwolkenfelder verhindern die windige Sonnenthermik und den
blendenden Sonnenschein.
Es gibt sogar auch eine Tiefdruckwetterlage , eine Abart der Großwetterlage
Tief-Mitteleuropa (TM) , die den harten Ansprüchen der Strandvolleyballer
genügt. Dabei wandert unter ganz schwachen Luftdruckverhältnissen am Boden eine
wenig wetterwirksame warme Tiefdruckwelle, eine Art sehr schwaches Regengebiet,
über die Ostseeküste hinweg. Meteorologische Ursache für diese extrem langsame
Bewegung des leichten Regentiefs ist eine ganz schwache oder gerade durch
Abtropfen zusammenbrechende Höhenströmung.
Diese angeführten sehr ruhigen
Hoch- und Tiefgroßwetterlagen sind die wahren norddeutschen
Volleyball-Spezialwetterlagen, die vorwiegend Ende Juli bis Ende September
auftreten.
Sie genügen den wichtigsten
Wünschen aller wahren Ostseestrand-Volleyballer: hoffentlich frischt der Wind
nicht stark böig auf, wird es nicht zu heiß, blendet die Sonne nicht zu
intensiv, fallen nur ein paar Tropfen vom Himmel.
Weiterhin viel Spaß beim
Volleyballspielen - besonders am FKK-Strand !
Herzliche Grüße und edle
Wünsche an alle Strand-Volleyballer - besonders an meine alten
Volleyballfreunde !
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Das 'Ozonloch' über dem
Nordosten Rostocks
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Das 'Ozonloch'
(Sonnenloch)
über
Rostock-Markgrafenheide
(Dr. Reiner Tiesel - Oktober 2001)
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Viele Rostocker, Warnemünder
und Urlauber sprechen immer wieder von einem Ozonloch über Markgrafenheide,
über der Ostküste der Rostocker Bucht, wenn kräftiges Tiefdruckwetter einen
Bogen um Markgrafenheide und seinen Strand macht. Natürlich steht der Name
'Ozonloch' hier symbolisch für ein relativ wolkenfreies 'Loch' in einer sonst
geschlossenen Wolkendecke und ist keineswegs verwandt mit dem rotierenden und
lebensgefährlichen Strahlungs-Ozonloch in der Antarktis.
Wenn man sich beruflich seit
1964 mit dem Küstenwetter der Ostsee befaßt und auch den Strand in
Markgrafenheide seit über 30 Jahren sehr gut kennt, kann man die Existenz
dieses 'Ozonloches' aus meteorologischer Sicht nicht leugnen.
Allerdings beschränkt sich
dieses Wetterphänomen vorwiegend auf labile Südwest- oder Westlagen mit
übergreifenden Kalt- oder Gewitterfronten.
Verlagern sich bei labilem
Wetter diese konvektiven Fronten mit starker Quellbewölkung von Westen auf
Rostock und Warnemünde zu, so holen sie quasi über dem energiereichem
Stadtkern, vorwiegend aber über Warnow und Breitling Luft.
Das heißt, die Front
verharrt längere Zeit längs der Warnow, längs dieser Wetterscheide, und
besonders im Rostocker Stadtkernbereich entwickeln sich jetzt noch kräftigere
Schauer- und Gewitterwolken.
Fast kann man sagen, es
bilden sich hier ein oder mehrere schwache Wärmetiefs, denn eine starke
Gewitterzelle hat den Charakter eines kleinräumigen Tiefs.
Je höher die Wolken aber
über Rostock werden - über Warnemünde sind sie wegen der geringeren Aufheizung
nicht so kräftig - desto mehr werden sie von der bestehenden steuernden
Höhenwestwindströmung gepackt und nach Osten herausgetragen.
Von M. aus sieht man dann
oft, wie sich diese mächtigen Gewitterwolken von der Warnow nach Osten bewegen,
aber den Nordosten nicht richtig erfassen.
Das hat mehrere Gründe:
Während der stärkeren
Entwicklung der Gewitterwolken in die Höhe, über der City von Rostock, findet
auch über dem Nordosten, und damit M., ein Einströmen der Luft in diese Wolken
statt.
Als Folge dieser Zirkulation
ensteht über M. ein Absinken und damit ein schwaches kleines Hoch.
Dieses schwache Hoch
verhindert nicht nur ein Übergreifen der Wolken, sondern sogar eine Auflösung
schon bestehender Wolken.
Am kräftigsten ist dieses
sich ständig auch verändernde wolkenarmen Gebiet über der vorgelagerten Ostsee
und in Richtung Rosenort/Darß zu beobachten.
Ein zweiter Grund für das
Nichtübergreifen oder nicht so schnelle Übergreifen des Schlechtwetters ist der
Wind.
Vor den von Westen
heranziehenden Fronten dreht der Wind allgemein zurück auf Südost bis Ost, und
so wird die Luft regelrecht in die Wetterstörung eingesogen (so entsteht auch
die berüchtigte Böenwalze).
Die von den Rostocker Gewitterwolken
aus Nordosten angesaugte Luftmasse hat aber einen bestimmten Charakter. So ist
dieser Nordostwind recht kräftig, weil sich die Windgeschwindigkeit über der
reibungsfreien Ostsee verstärkt.
Die Folge ist, daß der jetzt
richtig starke, vertikal recht mächtige, sehr böige und meist auch
küstenparallele Nordostwind die Rostocker Gewitterzellen abblockt und nur nach
Osten ziehen läßt.
Dazu trägt auch die Kühle
dieses Seewindes der Ostsee bei, der wie eine kalte Mauer die warmen
Gewitterzellen zurückdrängt.
Manchmal kann man sogar
beobachten, daß diese Gewitter mit einer zeitlichen Verzögerung - quasi durch
die kalte Küche - urplötzlich von Südosten oder Osten auf den M. Strand
übergreifen, weil sie über dem Hinterland nicht den blockierenden Seewind
hatten. Im Gegenteil, sie werden jetzt durch den noch wehenden Nordostwind
regelrecht von Osten in die M. Region hineingedreht.
Das Ergebnis aber der
Drehbewegung der Rostocker Tiefdruckzellen um seinen Nordosten herum führt
durch Absinken - fast zu einer Art wolkenarmen Tiefdruckauge und damit - zum
sogenannten Ozonloch über Markgrafenheide.
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